Eine kleine Erklärung vorweg: Ich habe früher "weiche" Drogen wie Mariuhana und Haschisch konsumiert. Insgesamt habe ich dieser Leidenschaft ca. 10 Jahre gefröhnt und war deshalb auch auf Staatskosten für längere Zeit untergebracht. Mittlerweile habe ich den Konsum weitgehend eingestellt, da ich für meinen Beruf einen klaren Kopf brauche. Trotzdem möchte ich ein Plädoyer für die Freigabe von Hanfprodukten halten, da mich die erlebte Verfolgung durch die Staatsgewalt wesentlich in meiner Lebensfreude beeinträchtigt hat. Dies soll jedoch KEIN Aufruf zum Genuß von Drogen sein; Drogen aller Art (auch Zigaretten, Alkohol, Tabletten, Tee und Kaffee) sind gesundheitsbeeinträchtigend, wenn sie zu nicht-therapeuthischen Zwecken genützt werden. Drogen lösen keine Probleme sondern machen nur neue - also Hände weg! Und nun geht es los:
Wann hört endlich die Verfolgung harmloser Kiffer (Konsument von Haschisch) auf? Die Bundesregierung weiß seit Jahren, daß besteuerte Drogen wie Alkohol und Zigaretten für den Menschen wesentlich schädlicher sind als Canabis-Produkte. Alkohol und Zigaretten verursachen alleine in Deutschland jährlich weit mehr als 100.000 Todesfälle. Im Vergleich dazu muten selbst durchschnittlich 2.000 Herointote geradezu lächerlich an, von den "NULL Haschischtoten" gar nicht zu reden. Dieses Argument ist nicht ganz richtig. In Dresden sind nun 6 Personen nach dem Genuss von Gras an einer Bleivergiftung gestorben, weil ihr Dealer es mit Blei gestreckt hat um das Gras schwerer zu machen und somit mehr Gewinn zu bekommen. Es sind auch mehrere Fälle in Deutschland bekannt in denen Gras gestreckt wurde. Jedoch kam es dabei nicht zu Todesfällen sondern nur zu leichten vergiftungen. Trotzdem verfolgt der Staat die armen Kiffer mit Gerichtsverhandlungen und Führerscheinentzug.
Argumente gegen Haschisch:
- Einstiegsdroge
Kontra: Wer abends mal ein Bier trinkt, wird auch nicht zwangsläufig zu einem Schnapsbruder. 90 % aller Kiffer bleiben ihrer Droge treu. Die einzige Versuchung zum Umstieg auf harte Drogen besteht beim Kauf, da man durch das Verbot gezwungen ist, Haschisch in der sogenannten illegalen Scene zu erwerben, wo es natürlich auch noch andere Drogen gibt. Wenn es eine konrollierte, regelmäßige Versorgung (=Coffe-Shop) gäbe, wäre das Problem von der Straße. Die Aussage, daß einem Kiffer der Rausch nicht m
ehr ausreicht, kann ich nicht bestätigen. Es tritt zwar bei regelmäßigem Konsum eine Gewöhnungsphase ein, doch nach einer Woche Rauchpause kann man wieder das alte Rauscherlebnis (von der Wirkung einem leichten Alkoholrausch ähnlich)haben.
- Suchtgefahr
Sicherlich ist eine Suchtform gegeben, auch wenn sich das kaum ein Kiffer eingesteht. Die Sucht ähnelt der Sucht nach Zigaretten, kann aber im Zaum gehalten werden. Erfahrungen in Holland haben gezeigt, daß nach der Legalisierung weicher Drogen die Zahl der Konsumenten harter Drogen abgenommen hat.
- Gesundheitsgefahr
Nur bei Vermengung mit Tabak (Krebsgefahr), ansonsten keine bekannten gesundheitlichen Auswirkungen. Allerdings neigen THC-Konsumenten oft zu Haarausfall, eine direkte Verbindung zum Drogenkonsum ist noch nicht nachgewiesen (mein Pelz ist auch noch vollständig). Sterben kann durch den Konsum von Hanfprodukten niemand. Um eine tödliche Dosis zu konsumieren, müßte man sich 4,5 KG auf einmal zuführen, was praktisch unmöglich ist.
Der oft erwähnte "Flashback" ist bei THC-Produkten (THC = Tetrahydrocanabinol = Wirkstoff von Haschisch) nicht möglich, diesen kann man lediglich nach der Einnahme von LSD (Halluzinogen)erhalten.
Als Heilmittel ist Haschisch jedoch nicht zu verachten. In vielen Ländern findet THC Verwendung als appetitanregendes Mittel bei Magersüchtigen und wird auch zur Linderung der Folgen einer Chemotherapie eingesetzt.
- Gedächtniseinbußen
Kann ich aus eigener Erfahrung verneinen; habe im Alter von 9, 16 und 27 einen Intelligenztest gemacht. Nach elf Jahren starken Konsums hatte sich mein IQ noch um 3 Punkte gesteigert - was jedoch sicherlich kein Verdienst des Haschs ist... Allerdings kann das Kurzzeitgedächtnis während eines Rausches Lücken aufweisen; man verliert öfters mal den Faden und weiß nicht mehr, worüber man gerade geredet hat.
- Teilnahme im Strassenverkehr
Laut einer Studie aus Hol
land fahren unter Haschisch stehende Autofahrer SICHERER als nüchterne Autofahrer!! Dies liegt daran, daß der Fahrer viel mehr glaubt, unter der Droge zu stehen, als dies tatsächlich der Fall ist. Daher fährt er äußerst umsichtig.
Derzeitige Situation in Deutschland:
Der Konsum von Drogen aller Art ist prinzipiell STRAFFREI! Einzige Konsequenz des Konsums ist der Verlust des Führerscheins. Dies gilt sogar dann, wenn Ihr abends daheim einen Joint raucht und danach schlafen geht und somit gar nicht gefahren seid. Wer kifft, wird vom Staat als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen. Und ist der, der abends vor dem Fernseher vier Bier trinkt und dann ins Bett geht folglich nicht auch ungeeignet? Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!
Ansonsten ist der Konsum jedoch wirklich straffrei. Allerdings nur der Konsum - schon bei Besitz von einem Gramm des Rohstoffes droht - je nach Bundesland - Ungemach. In Bayern reicht ein Gramm (= ein Joint) aus, um vor dem Richter zu landen. In Niedersachsen hingegen geht man auch mit 30 Gramm noch straffrei aus, lediglich das Haschisch wird eingezogen. In Baden-Württemberg ist es noch schwammiger; hier gibt es gar keine feste Regel. Man kann für ein Gramm verurteilt werden und mit 30 Gramm straffrei ausgehen, ganz nach Laune des Richters.
Prinzipiell denke ich, daß Marihuana und Haschisch endlich legalisiert und auch besteuert werden sollten. So kann der Staat mehr Geld einnehmen, die Qualität des Stoffes wäre gewährleistet und ca. 1 Millionen Kiffer kämen endlich aus der Illegalität. In der Schweiz hat das gerade ganz still und leise geklappt. Dort darf nun auch Marihuana verkauft werden; nicht als Droge, aber als "Duftkissen" oder "Aromatherapie". Der Eigenanbau ist auch in vollem Umfang gestattet; auch hier nicht als Droge, sondern als "Sichtschutz" oder mit anderen Begründungen. 1999 kamen 80 % des in Baden-Württemberg beschlagnahmten Mariuhanas aus d
er Schweiz. In Holland ist bekanntermaßen der Erwerb und Konsum zwar nicht erlaubt, wird jedoch ohne Strafandrohung toleriert. In Belgien ist der Genuß seit Jahresbeginn erlaubt.
Jetzt legalisiert Cannabis doch endlich!!!!!!!!!!!!
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Eine kleine Erklärung vorweg: Ich habe früher "weiche" Drogen wie Mariuhana und Haschisch konsumiert. Insgesamt habe ich dieser Leidenschaft ca. 10 Jahre gefröhnt und war deshalb auch auf Staatskosten für längere Zeit untergebracht. Mittlerweile habe ich den Konsum weitgehend eingestellt, da ich für meinen Beruf einen klaren Kopf brauche. Trotzdem möchte ich ein Plädoyer für die Freigabe von Hanfprodukten halten, da mich die erlebte Verfolgung durch die Staatsgewalt wesentlich in meiner Lebensfreude beeinträchtigt hat. Dies soll jedoch KEIN Aufruf zum Genuß von Drogen sein; Drogen aller Art (auch Zigaretten, Alkohol, Tabletten, Tee und Kaffee) sind gesundheitsbeeinträchtigend, wenn sie zu nicht-therapeuthischen Zwecken genützt werden. Drogen lösen keine Probleme sondern machen nur neue - also Hände weg! Und nun geht es los:
Wann hört endlich die Verfolgung harmloser Kiffer (Konsument von Haschisch) auf? Die Bundesregierung weiß seit Jahren, daß besteuerte Drogen wie Alkohol und Zigaretten für den Menschen wesentlich schädlicher sind als Canabis-Produkte. Alkohol und Zigaretten verursachen alleine in Deutschland jährlich weit mehr als 100.000 Todesfälle. Im Vergleich dazu muten selbst durchschnittlich 2.000 Herointote geradezu lächerlich an, von den "NULL Haschischtoten" gar nicht zu reden. Dieses Argument ist nicht ganz richtig. In Dresden sind nun 6 Personen nach dem Genuss von Gras an einer Bleivergiftung gestorben, weil ihr Dealer es mit Blei gestreckt hat um das Gras schwerer zu machen und somit mehr Gewinn zu bekommen. Es sind auch mehrere Fälle in Deutschland bekannt in denen Gras gestreckt wurde. Jedoch kam es dabei nicht zu Todesfällen sondern nur zu leichten vergiftungen. Trotzdem verfolgt der Staat die armen Kiffer mit Gerichtsverhandlungen und Führerscheinentzug.
Argumente gegen Haschisch:
- Einstiegsdroge
Kontra: Wer abends mal ein Bier trinkt, wird auch nicht zwangsläufig zu einem Schnapsbruder. 90 % aller Kiffer bleiben ihrer Droge treu. Die einzige Versuchung zum Umstieg auf harte Drogen besteht beim Kauf, da man durch das Verbot gezwungen ist, Haschisch in der sogenannten illegalen Scene zu erwerben, wo es natürlich auch noch andere Drogen gibt. Wenn es eine konrollierte, regelmäßige Versorgung (=Coffe-Shop) gäbe, wäre das Problem von der Straße. Die Aussage, daß einem Kiffer der Rausch nicht m
ehr ausreicht, kann ich nicht bestätigen. Es tritt zwar bei regelmäßigem Konsum eine Gewöhnungsphase ein, doch nach einer Woche Rauchpause kann man wieder das alte Rauscherlebnis (von der Wirkung einem leichten Alkoholrausch ähnlich)haben.
- Suchtgefahr
Sicherlich ist eine Suchtform gegeben, auch wenn sich das kaum ein Kiffer eingesteht. Die Sucht ähnelt der Sucht nach Zigaretten, kann aber im Zaum gehalten werden. Erfahrungen in Holland haben gezeigt, daß nach der Legalisierung weicher Drogen die Zahl der Konsumenten harter Drogen abgenommen hat.
- Gesundheitsgefahr
Nur bei Vermengung mit Tabak (Krebsgefahr), ansonsten keine bekannten gesundheitlichen Auswirkungen. Allerdings neigen THC-Konsumenten oft zu Haarausfall, eine direkte Verbindung zum Drogenkonsum ist noch nicht nachgewiesen (mein Pelz ist auch noch vollständig). Sterben kann durch den Konsum von Hanfprodukten niemand. Um eine tödliche Dosis zu konsumieren, müßte man sich 4,5 KG auf einmal zuführen, was praktisch unmöglich ist.
Der oft erwähnte "Flashback" ist bei THC-Produkten (THC = Tetrahydrocanabinol = Wirkstoff von Haschisch) nicht möglich, diesen kann man lediglich nach der Einnahme von LSD (Halluzinogen)erhalten.
Als Heilmittel ist Haschisch jedoch nicht zu verachten. In vielen Ländern findet THC Verwendung als appetitanregendes Mittel bei Magersüchtigen und wird auch zur Linderung der Folgen einer Chemotherapie eingesetzt.
- Gedächtniseinbußen
Kann ich aus eigener Erfahrung verneinen; habe im Alter von 9, 16 und 27 einen Intelligenztest gemacht. Nach elf Jahren starken Konsums hatte sich mein IQ noch um 3 Punkte gesteigert - was jedoch sicherlich kein Verdienst des Haschs ist... Allerdings kann das Kurzzeitgedächtnis während eines Rausches Lücken aufweisen; man verliert öfters mal den Faden und weiß nicht mehr, worüber man gerade geredet hat.
- Teilnahme im Strassenverkehr
Laut einer Studie aus Hol
land fahren unter Haschisch stehende Autofahrer SICHERER als nüchterne Autofahrer!! Dies liegt daran, daß der Fahrer viel mehr glaubt, unter der Droge zu stehen, als dies tatsächlich der Fall ist. Daher fährt er äußerst umsichtig.
Derzeitige Situation in Deutschland:
Der Konsum von Drogen aller Art ist prinzipiell STRAFFREI! Einzige Konsequenz des Konsums ist der Verlust des Führerscheins. Dies gilt sogar dann, wenn Ihr abends daheim einen Joint raucht und danach schlafen geht und somit gar nicht gefahren seid. Wer kifft, wird vom Staat als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen angesehen. Und ist der, der abends vor dem Fernseher vier Bier trinkt und dann ins Bett geht folglich nicht auch ungeeignet? Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!
Ansonsten ist der Konsum jedoch wirklich straffrei. Allerdings nur der Konsum - schon bei Besitz von einem Gramm des Rohstoffes droht - je nach Bundesland - Ungemach. In Bayern reicht ein Gramm (= ein Joint) aus, um vor dem Richter zu landen. In Niedersachsen hingegen geht man auch mit 30 Gramm noch straffrei aus, lediglich das Haschisch wird eingezogen. In Baden-Württemberg ist es noch schwammiger; hier gibt es gar keine feste Regel. Man kann für ein Gramm verurteilt werden und mit 30 Gramm straffrei ausgehen, ganz nach Laune des Richters.
Prinzipiell denke ich, daß Marihuana und Haschisch endlich legalisiert und auch besteuert werden sollten. So kann der Staat mehr Geld einnehmen, die Qualität des Stoffes wäre gewährleistet und ca. 1 Millionen Kiffer kämen endlich aus der Illegalität. In der Schweiz hat das gerade ganz still und leise geklappt. Dort darf nun auch Marihuana verkauft werden; nicht als Droge, aber als "Duftkissen" oder "Aromatherapie". Der Eigenanbau ist auch in vollem Umfang gestattet; auch hier nicht als Droge, sondern als "Sichtschutz" oder mit anderen Begründungen. 1999 kamen 80 % des in Baden-Württemberg beschlagnahmten Mariuhanas aus d
er Schweiz. In Holland ist bekanntermaßen der Erwerb und Konsum zwar nicht erlaubt, wird jedoch ohne Strafandrohung toleriert. In Belgien ist der Genuß seit Jahresbeginn erlaubt.
Gebt Gras eine Chance!